Abriss von zwei Häusern war der erste Schritt zur Entschärfung des Einmündungsbereichs B 413/B 8 - Straßenausbau dauert zwei Jahre
Höchstenbach soll durch Kreisverkehr sicherer werden: Abriss von zwei Häusern war der erste Schritt
Sie machten sich vor Ort in Höchstenbach ein Bild von der aktuellen Verkehrssituation: (Von rechts) Ortsbürgermeisterin Anke Fuchs, der Erste VG-Beigeordnete Marco Dörner, VG-Bürgermeisterin Gabriele Greis, Bauamtsleiter Björn Oettgen und MdL Hendrik Hering.
Röder-Moldenhauer

Mit dem Abriss von zwei Wohnhäusern im Bereich der Einmündung B 413/B 8 in Höchstenbach wurde in den vergangenen Wochen und Monaten der Anfang gemacht für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Verbindung mit dem Bau eines Kreisverkehrsplatzes.

Gemeinsam mit Hachenburgs VG-Bürgermeisterin Gabriele Greis und Höchstenbachs Ortsbürgermeisterin Anke Fuchs machte sich der rheinland-pfälzische Landtagspräsident und heimische Abgeordnete Hendrik Hering jetzt vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der umfangreichen Maßnahme. Durch den Bau eines Kreisels soll der Verkehrsfluss innerhalb der Gemeinde erheblich verbessert werden, da es derzeit insbesondere in Fahrtrichtung Mündersbach-Hachenburg und umgekehrt zu erheblichen Behinderungen komme, wie Hering in einer Pressemitteilung schreibt.

Darüber hinaus seien die derzeitigen örtlichen Gegebenheiten so eng gefasst, dass oftmals Lkw auf die vorhandenen Gehwege ausweichen müssten, was zu einem erhöhten Gefährdungspotenzial führt. Im Zuge des Kreiselbaus soll auch die Gemeindestraße Mittelweg mit angebunden werden. Bereits im vergangenen Mai seien Bürger von Höchstenbach über die anstehenden Baumaßnahmen durch Vertreter des Landesbetriebs Mobilität Diez sowie der Verbandsgemeinde Hachenburg umfangreich informiert worden.

Ich bedauere noch heute, dass wir die große Lösung einer Ortsumgehung gemeinsam nicht hinbekommen haben. Jetzt die innerörtliche Lösung anzupacken, ist daher Gebot der Stunde“,

sagt Hering.

In Höchstenbach werde es durch die Errichtung des Kreisverkehrs eine spürbare Verbesserung der Verkehrsführung geben, die Menschen würden dadurch deutlich entlastet. "Ich bedauere noch heute, dass wir die große Lösung einer Ortsumgehung gemeinsam nicht hinbekommen haben. Jetzt die innerörtliche Lösung anzupacken, ist daher Gebot der Stunde“, sagt Hering. Gleichzeitig warb er schon jetzt bei Anwohnern und Verkehrsteilnehmern um Verständnis für die zu erwartenden baustellenbedingten Störungen.

Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen

Insgesamt wird der Bund in Höchstenbach mehrere Millionen Euro investieren. Gleichzeitig werden die Verbandsgemeindewerke Hachenburg die Wasser- und Kanalleitungen in dem Abschnitt erneuern, und die Ortsgemeinde Höchstenbach wird die Nebenanlagen sowie die Straßenbeleuchtung modernisieren. Nach derzeitigem Planungsstand ist vorgesehen, im Bereich der vorhandenen Tankstelle eine Ampelanlage für den Fußgängerverkehr zu installieren.

Die Bauarbeiten sollen möglichst in diesem Jahr oder alternativ Anfang 2024 beginnen und innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der jeweiligen Bauabschnitte durchgeführt. Die Gewerbebetriebe entlang der Strecke sollen – sofern machbar – erreichbar bleiben, so Hering. red

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