Hitze WesterwälderFeuerwehr erhöht die Alarmierungsstufe bei Böschungsbränden
Großfeuer an ICE-Strecke: Wehren rüsten sich
Nicht nur entlang der ICE-Strecke sind die Böschungen zurzeit staubtrocken. Foto: Robin Brand
Robin Brand
Westerwald. Für das, was sich am Dienstagabend in Siegburg nahe der ICE-Strecke abgespielt hat, ist der Begriff Inferno kaum übertrieben: Ein Großbrand war an der staubtrockenen Böschung des Bahndamms ausgebrochen und griff auf nahestehende Wohnhäuser über. Auch wenn noch nicht endgültig feststeht, was den Brand ausgelöst hat und ob ein Zusammenhang mit dem Verkehr auf der Schnellbahntrasse besteht, die auch durch unsere Region führt: Die ICE-Strecke verlangt den Feuerwehrleuten im Westerwald derzeit besondere Aufmerksamkeit ab. Wie sind die Wehren auf solche Einsatzlagen vorbereitet? Und welche Folgen hat die extreme Trockenheit aktuell noch? Wir haben nachgefragt.
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Einen Böschungsbrand, der auf die Wohnbebauung übergreift, kann man auch im Westerwald nicht komplett ausschließen, macht Kreisfeuerwehrinspekteur Axel Simonis deutlich. Als Konsequenz aus den Ereignissen in Siegburg habe man nun im Westerwaldkreis ebenfalls die Alarmierungsstufe erhöht.