Westerwaldkreis. Viel zu wenig Fachpersonal und viel zu viele Betreuungsfälle – dieses düstere Bild zeichnete eine Studie der Hochschule Koblenz im Frühjahr von den Jugendämtern im gesamten Bundesgebiet. Zumindest im Westerwaldkreis will man diese pauschale Kritik allerdings nicht unkommentiert im Raum stehen lassen.
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Der Leiter des örtlichen Jugendamts, Udo Sturm, sieht seine Abteilung nämlich durchaus gut aufgestellt und den Anforderungen gewachsen. Das machte er unlängst bei einer Präsentation im Kreistag deutlich. Im Westerwald lege man Wert darauf, möglichst frühzeitig in Kontakt mit hilfebedürftigen Kindern zu kommen, damit eine Eskalation tunlichst vermieden wird.