Die Umrundung des Westerwaldes war für den aus Hachenburg stammenden Extremsportler Julian Hollands seine bislang persönlichste Tour. Mit der Aktion hat er nicht nur gezeigt, zu welch sportlichen Höchstleistungen er trotz der Krankheit MS fähig ist, sondern er sammelt damit auch noch Spenden für die MS-Forschung. Julian Hollands
Extremsportler Julian Hollands hat schon viele Herausforderungen gemeistert. So ist er beispielsweise mit dem Rad 6000 Kilometer bis in die georgische Hauptstadt Tiflis gefahren. Doch seine persönlichste Tour hat er jetzt in seiner Heimat erlebt.
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Die Diagnose traf Julian Hollands vor einem Jahr heftig und unerwartet: Nachdem er plötzlich Sprachprobleme hatte, stellten Ärzte in der Uniklinik Köln bei dem aus Hachenburg stammenden Extremsportler Multiple Sklerose (MS) fest. „Ich war damals sehr aufgebracht und konnte nicht glauben, dass es mich getroffen hat“, erinnert er sich an die Tage im Krankenhaus im Mai 2025.