Heimatkunde Vom Leistungskurs Geschichte bis zum Protagonisten von Film über die Region: Ein Hobby zum Beruf gemacht: Moritz Jungbluth lebt für die Historie des Westerwaldes
Die Feuerwehr hat eine besondere Bedeutung für Moritz Jungbluth. Klar, dass es für den Einsatz in der Museumspädagogik im Landschaftsmuseum in Hachenburg Feuerwehruniformen für die Kinder gibt. Foto: Markus Müller Markus Müller
Westerwald. Was wäre das Leben von Moritz Jungbluth ohne die Geschichte des Westerwaldes, und was wäre die Geschichte des Westerwaldes ohne Moritz Jungbluth? Schließlich interessiert ihn die Historie seiner Heimat schon seit den Kindesbeinen, hat er seine Magister- und auch Doktorarbeit über die heimischen Feuerwehren verfasst und ist gerade dabei, die künftige Dauerausstellung über die Geschichte des Westerwaldes im Landschaftsmuseum in Hachenburg zu konzipieren. Darüber hinaus ist der stellvertretende Leiter des Museums als Fachbereichsleiter Kultur im Westerwald-Verein und sogar international in der Feuerwehrhistorie engagiert.
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Schon im zarten Alter von acht Jahren begann der Nauorter, alles rund um die Feuerwehr zu sammeln. Mittlerweile besitzt er allein 380 (!) Feuerwehrhelme. Den Spaß an dem Fach Geschichte vermittelte ihm nicht zuletzt sein Vater Dr. Uli Jungbluth, selbst ein in der Region weithin anerkannter Regionalhistoriker.