Kriminalität Falsche "Frau Professor" gab an, ihr Großvater sei Gehilfe Mengeles gewesen
Die dreisten Lügen einer falschen Gräfin: Hochstaplerin erfand jüdischen Auschwitz-Arzt

Unmenschliche Verbrechen geschahen im Konzentrationslager Auschwitz. Eine falsche Adelige, die zeitweise im Westerwald lebte, wollte daraus Profit schlagen: Sie behauptete, ihr jüdischer Großvater sei dort gezwungen worden, an Josef Mengeles Menschenexperimenten mitzuarbeiten. Foto: dpa

dpa

Westerwaldkreis/München. Der Mann an einer Westerwälder Tankstelle, die Verkäuferin im Supermarkt, eine Reisebüro-Mitarbeiterin und auch die Frau in der Bäckerei – sie alle kannten Magdolna K. seit vielen Jahren und schätzten ihre höfliche und freundliche Art. Doch offenbar kannte sie niemand wirklich.

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Der Journalist Stefan Aust, Herausgeber der Tageszeitung „Die Welt“, nennt die 67-Jährige hingegen eine „Hochstaplerin des Grauens“. In einem vierseitigen Artikel in der „Welt am Sonntag“ beschreibt Aust gemeinsam mit Helmar Büchel, auf welche perfide Art die Hochstaplerin und verurteilte Betrügerin, die sich auch im Westerwaldkreis als Professorin und Leibärztin des Papstes ausgab, die Geschichte eines jüdischen Auschwitz-Arztes erfand und ...

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Westerwälder Zeitung

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