CDU informierte über den aktuellen Stand
CDU berichtet: Ausbau des Glasfasernetzes im Westerwaldkreis geht voran
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Beim Ausbau der Glasfaserversorgung im Westerwaldkreis tut sich etwas. Es sind jedoch auch noch viele Hürden zu nehmen. Dies wurde bei der Reihe „Impulse Digital“ deutlich, zu der die CDU-Kreistagsfraktion den Montabaurer Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und Landrat Achim Schwickert eingeladen hatte. Richter-Hopprich stellte ausführlich die Entwicklung in der Verbandsgemeinde Montabaur vor, wo aktuell der Gigabit-Ausbau des Glasfasernetzes anläuft.

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Zielsetzung ist eine flächendeckende und gleichartige Breitbandversorgung aller Haushalte. Um das zu erreichen, habe man eine Partnerschaft geschmiedet mit einem Telekommunikationsunternehmen und einem Investor. Die Firma Glasfaser Montabaur wurde gegründet. Gemeinsam mit ihrem Partner Vodafone geht es in die Umsetzung der Glasfaservollerschließung aller 25 Kommunen in der VG.

Ein wichtiger Meilenstein ist dabei der unlängst erfolgte Start der Vorvermarktung. Die Glasfaser Montabaur hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Verbandsgemeinde innerhalb von drei Jahren gigabitfähig zu machen und überall dort, wo noch kein Gigabitanschluss verfügbar ist, ihre Glasfaser bis in jedes Haus, jede Wohnung und jedes Büro zu verlegen.

Voraussetzung für den Startschuss ist, dass eine Vorvermarktungsquote von 40 Prozent pro Ausbaucluster bei Vodafone erreicht wird. Der von der VG initiierte flächendeckende Anschluss aller Bürger, Firmen und Institutionen an ein Glasfasernetz sei in Deutschland bislang einzigartig, hieß es.

Von unterschiedlichen Ausgangssituationen berichtete Landrat Achim Schwickert für die anderen Kreisteile. Hier existiere „ein Flickenteppich“ verschiedener Telekommunikationsanbieter, die in erster Linie auf ihren wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet seien.

Insgesamt verfüge der Kreis über einen vergleichsweise hohen Versorgungsgrad beim Breitbandanschluss, der öffentliche Förderungen bisher verhindert habe. Momentan gelten 1067 Anschlüsse als noch unversorgt. Sie sollen jetzt gemeinsam mit den Schulen, Krankenhäusern und weiteren öffentlichen Einrichtungen angegangen werden. Zur Umsetzung dieser Zielsetzung haben die Ortsgemeinden diese Aufgabe dem Westerwaldkreis übertragen.

Zurzeit läuft eine erste Angebotsphase, deren weitere Umsetzung bis Sommer 2021 abschließend durch den Kreistag entschieden werden soll. Enge Grenzen werden dem Kreis dadurch gesetzt, dass die Kommunen nur im nichtwirtschaftlichen Bereich tätig werden können.

Der regionale Energieversorger hat auch im eigenen Interesse bisher wichtige Vorleistungen für eine flächendeckende Glasfaserversorgung erbracht. Hier gelte es, weitere Gespräche zu führen, um die Grundlage für eine bestmögliche zukunftsfähige Versorgung im gesamten Kreisgebiet zu erreichen. Wichtig erscheint Landrat Achim Schwickert dabei neben der kommunalen Beteiligung auch die Verbundenheit mit der Region.

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