Prozess 31-Jähriger am Amtsgericht in Westerburg wegen Geldwäsche verurteilt
Bewährungsstrafe statt schnell verdientem Geld: Paketagent fiel auf Betrüger rein
Die Statue Justizia

Die Statue Justizia. Symbolfoto: Peter Steffen/Archiv

Peter Steffen/Archiv. dpa

Westerburg. Er wollte sich etwas dazu verdienen, doch letztlich legte er nur drauf, der 31-jährige Produktionshelfer aus dem oberen Kreisgebiet. Als Paketagent hatte er bei einer „Firma“ angeheuert, leitete Päckchen und Pakete, die zunächst an ihn adressiert waren, an dubiose Adressen in Polen und Lettland weiter. Weil die Waren, die sich darin befanden, alle aus Internetbetrügereien stammten, musste der Mann sich jetzt am Amtsgericht in Westerburg wegen Geldwäsche verantworten und wurde auch dort verurteilt, nämlich zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe. Außerdem muss er 2000 Euro in die Staatskasse zahlen. Möglicherweise kommen auch noch zivirechtliche Schadensersatzforderungen auf ihn zu.

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Eigentlich, so räumte der 31-Jährige ein, war er nur auf einen 450-Euro-Job aus, wollte die Haushaltskasse etwas aufbessern, als er von einer Firma „FRT“ angeschrieben wurde. Alles hörte sich recht einfach an: Als „Paketagent“ brauche er „lediglich“ Sendungen entgegen zu nehmen und sie weiter nach Polen und Lettland senden.

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Westerwälder Zeitung

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