21-jähriger Angeklagter legt Geständnisse in anderen Fällen ab und erhält Bewährungsstrafe: Bewährungsstrafe für 21-Jährigen: Raubopfer zieht vor Gericht Vorwurf zurück
Montabaur/Wirges. Zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten ist ein 21-Jähriger aus der VG Wirges verurteilt worden, der zwei Betrugsdelikte, eine Beleidigung und eine uneidliche Falschaussage begangen hat sowie ohne Führerschein Auto gefahren ist. Das Urteil hat das Jugendschöffengericht am Amtsgericht Montabaur gefasst. Während der 21-Jährige die meisten Anklagepunkte zugab, konnte ihm lediglich ein Uhrenraub nicht nachgewiesen werden.
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Reuig sitzt der Beschuldigte, der von Verteidiger Kai Uwe Ritter aus Neuwied vertreten wird, auf der Anklagebank. Der Mann mit Migrationshintergrund beleidigte eine Polizistin am Telefon, unter anderem als Nazi. Während der Verhandlung war zudem die Rede davon, dass er ziemlich respektlos mit der erfahrenen Beamtin umgegangen sei.