Hachenburg - Das idyllisch nostalgische Bild, das Kinder mit dem heimatverbundenen Landwirt auf seinem Bauernhof verbinden, wird in Deutschland getrübt durch industrielle Massentierhaltung, die von großen Konzernen über Subunternehmen gesteuert wird. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen über die art- und umweltgerechte Haltung des Nutzviehbestandes sind dünn. Stallbauten gelten als privilegiert und unterliegen einem einfachen Genehmigungsverfahren. Erst ab einer Größenordnung von 600 Rindern wird das Bundesemissionsschutzverfahren in Gang gesetzt. Ein Umstand, den kapitalstarke Unternehmen bis an die Grenze ausreizen.
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Der SPD-Ortsverband in Hachenburg lud unter dem Vorsitz von Beate Salzer zu einer offenen Erörterung über die Grenzen internationaler Agrar-Großbetriebe mit Westerwälder Landwirten und Vertretern der Naturschutzverbände ein. Im Westerwald entstehen derzeit Ställe für bis zu 599 Rinder.