Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L299 bei Waldmühlen in Richtung Neunkirchen sind die Feuerwehren Rennerod und Seck, der DRK-Rettungsdienst sowie der ADAC-Rettungshubschrauber am Donnerstagvormittag um 9.47 Uhr gerufen worden. Bei dem Unfall wurde eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt, meldet der Pressesprecher der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Rennerod, Florian Fries.
Wie er berichtet, befanden sich zum Zeitpunkt der Alarmierung zwei erfahrene Feuerwehrmitglieder, die beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) beschäftigt sind, unweit der Unfallstelle dienstlich im Einsatz und konnten bereits zwei Minuten nach der Alarmierung erst wirksame Hilfe einleiten. Wie dem Pressebericht der Feuerwehr zu entnehmen ist, war ein Pkw in den Seitenstreifen geraten und erst im Straßengraben zum Stehen gekommen. Die Fahrerseite lag dabei im Grabenbereich. „Nach erster medizinischer Versorgung durch den Rettungsdienst und Rücksprache mit der Notärztin öffnete und überstreckte die Feuerwehr die Beifahrertür mit Muskelkraft. Dadurch war eine Rettung über die Beifahrertür möglich“, so Fries im weiteren Verlauf seines Berichts.

Der Fahrerin sei ein Rettungssystem angelegt worden, anschließend sei sie mit einem sogenannten Rettungsbrett aus dem Fahrzeug befreit worden. Die Frau wurde durch den Unfall mittelschwer verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Parallel zur Rettung führte die Feuerwehr Sperrungs- und Sicherungsmaßnahmen durch. Die L299 war für den Zeitraum der Rettungsarbeiten zwischen der Abfahrt L299/B54 und der Abfahrt Hüblingen voll gesperrt. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rennerod und Seck, der DRK-Rettungsdienst, ADAC Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen, der Landesbetrieb Mobilität, die Polizeiinspektion Westerburg sowie die First Responder vom DRK. red

