Einer der ersten Unfälle mit Schwerverletzten im Jahr 2019 im Bereich der Autobahnpolizei Montabaur wurde Ende Januar durch einen Backstein ausgelöst, der in Höhe Sessenhausen auf der linken Spur der A 3 lag. Ein 30-Jähriger fuhr über diesen Backstein. Dadurch verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich mehrfach. Mit schweren Verletzungen musste er in eine Spezialklinik nach Köln geflogen werden. picture alliance/dpa
Westerwaldkreis. Viel mehr Unfälle mit schwereren Auswirkungen – so lässt sich die Bilanz der Autobahnpolizei Montabaur für das Jahr 2019 zusammenfassen. Die Beamten betreuen den rheinland-pfälzischen Abschnitt der A 3 und die A 48 vom Dernbacher Dreieck bis ins Rheintal. So gab es auf der A 3 und der A 48 rund ein Fünftel mehr Unfälle als im Vorjahr, bei denen leider auch wieder ein Mensch ums Leben kam. 2018 war bei Unfällen auf den beiden Autobahnstrecken niemand gestorben. Der Langzeittrend lässt hier mit Null bis vier Toten pro Jahr seit 2015 keine Besonderheiten erkennen, stellt Polizeihauptkommissar Thorsten Hähn fest. Die Zahl der Schwerverletzten verdoppelte sich allerdings innerhalb des letzten Jahres. Die WZ gibt einen Überblick über die Statistik:
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Wie oft hat es gekracht? Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation (PASt) Montabaur ereigneten sich 2019 insgesamt 1522 Unfälle – darunter 1001 auf der A 3 und 521 auf der A 48. Die Zahl der Unfälle ist in Jahresfrist um rund 21 Prozent gestiegen.