Insbesondere Ton und Basalt sind gefragt wie nie - Ursachen sind Flutkatastrophe, Ukrainekrieg und die Energiewende mit einem Bauboom
Aktionstag in Montabaur macht deutlich: Heimische Rohstoffe gewinnen mächtig an Bedeutung
Die Skulptur „Dialog“ des Keramikkünstlers Martin Goerg (rechts) aus Höhr-Grenzhausen (den Basaltteil schuf Thomas Gerling) übergab Staatssekretärin Petra Dick-Walther vom Mainzer Wirtschaftsministerium als Erinnerungsstück am Rohstofftag an Ulrich Richter-Hopprich, Bürgermeister der VG Montabaur. Mit dabei für die beteiligen Verbände Dr. Matthias Schlotmann (links) vom Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale Foto: Sascha Ditscher
Sascha Ditscher

Der Mangel an Rohstoffen ist ein Thema, dass nicht nur seit Klimakrise und Ukrainekrieg ein nicht nur regionales, sondern weltweites Thema ist. Regional prägt der Mangel vor allem den Wiederaufbau nach der Flut an der Ahr. Dass der weltweite Bedarf aber auch jede Menge Chancen für die Rohstofflieferanten in der Region bietet, wurde beim mittlerweile elften rheinland-pfälzischen Rohstofftag deutlich, der in Montabaur stattfand.

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„Jetzt reden wir plötzlich über heimische Rohstoffe, die vorher so gut wie keiner kannte“, stellte Ulrich Richter-Hopprich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur fest. „Und wir merken, wo sie überall für unser tägliches Leben gebraucht werden. Wir setzen auch auf Westerwälder Rohstoffe und verkleiden unser neues Verbandsgemeindehaus mit Ziegel aus heimischem Ton.

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