Justiz Frühere Bürgermeisterin soll Geld in Höhe von 13 369 Euro veruntreut haben
65 Anklagepunkte: Ex-Ortschefin muss erneut vor Gericht
Die Statue Justizia

Die Statue Justizia. Symbolfoto: Peter Steffen/Archiv

Peter Steffen/Archiv. dpa

Westerburg. Das Amtsgericht Westerburg hatte Mitte September 2017 die ehemalige Ortsbürgermeisterin einer Gemeinde im oberen Westerwald zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt, weil sie in den Jahren 2013 und 2014 Jagdpachteinnahmen der Ortsgemeinde im Gesamtwert von 8630 Euro auf ihrem Privatkonto verbucht und das Geld privat verbraucht hatte. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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Im gleichen Monat noch trat die Ortsbürgermeisterin von ihrem Amt zurück. Doch damit scheint die juristische Aufarbeitung ihrer Verfehlungen noch nicht beendet. Am Amtsgericht in Montabaur ist eine weitere Anklage gegen die frühere Ortschefin zugelassen worden: Es geht um insgesamt nicht weniger als 65 Fälle von Untreue.

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Westerwälder Zeitung

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