Akten liegen auf dem Tisch eines Gerichtssaals. dpa
Montabaur. Über eine Internet-Plattform hatte sie einen Arzt kennengelernt. In der Folge soll die heute 53-Jährige ihm eine schwere Krebserkrankung und Heiratsabsichten vorgeschwindelt haben, um ihn um sein Geld zu erleichtern. Auch das wirft die Koblenzer Staatsanwaltschaft der Angeklagten vor, die sich augenblicklich am Amtsgericht in Montabaur wegen zig Betrügereien verantworten muss und vorgibt, an einer Persönlichkeitsspaltung zu leiden.
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Was der mutmaßlich betrogene Mediziner zu berichten hatte, rief auch bei hartgesottenen Juristen ungläubiges Kopfschütteln hervor. Kennengelernt hatten der Arzt und die Frau, die sich ihm gegenüber als Professorin ausgegeben haben soll, über eine Partnervermittlung im Internet.