Schöffengericht Montabaur verhängt Freiheitsstrafe gegen 44-jährigen Täter mit elf Vorstrafen: 44-Jähriger muss ins Gefängnis: Betrüger nutzt Vertrauen seines Freundes schamlos aus
Montabaur. Zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten hat das Schöffengericht unter Richter Ingo Buss einen heute 44-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Wirges verurteilt, der sich von Mai 2016 bis November 2017 des gewerbsmäßigen Betrugs in acht Einzelfällen schuldig gemacht hat. Gegen den Angeklagten sprach zudem, dass er einschlägig vorbestraft ist – und unter laufender Bewährung stand, als er sich immer wieder strafbar machte.
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Und darum geht es: Der Angeklagte, der italienischer Staatsbürger ist, erschlich sich das Vertrauen seines Freundes, bat ihn in acht Fällen um ein Darlehen – insgesamt laut Anklage eine Summe von 211 000 Euro. Weil er Steuern in großem Stil nachzuzahlen habe, ansonsten eine Gefängnisstrafe absitzen müsse, weil eine Reparatur am Auto anstand, erneut das Finanzamt Geld fordere – und zum Schluss: Weil er auf einem Grundstück in Italien ein Objekt ...