Theatergruppe hat nach ihrer Corona-Abstinenz einen gelungenen Neustart hingelegt
Wieder Theater in der Augst: Oazbächer Platt zwingt „Alexa“ in die Knie
Gute Laune verströmte die Theatergruppe Arzbach beim Abschlusslied „Always Look on the Bright Side of Life“, dem Titelsong des Kultfilms „Das Leben des Brian“, mit dem die britische Komikertruppe Monty Python einst Geschichte schrieb. Foto: Ulrike Bletzer
Ulrike Bletzer

Arzbach. „Bim-Bam, hei sei mer werrer!“. Nein, das ist kein wirres Gefasel. Im Gegenteil: Das bedeutet auf (Hoch-)Deutsch so viel wie „Hallo, da sind wir wieder“ und ist das Motto, unter dem die Theatergruppe Arzbach vor wenigen Tagen das örtliche Pfarrzentrum gerockt hat. Der Neustart nach der Corona-Zwangspause – wie für so viele im Land war er auch für die 1980 gegründete Oazbächer Theatergruppe ein großer, um nicht zu sagen historischer Moment. Zu behaupten, dass ihre Mitglieder lange auf ihn hin gefiebert hätten, wäre allerdings gewagt: „Wir haben uns erst Ende August entschlossen, überhaupt aufzutreten“, erzählte Rainer Lehmler, der Leiter der munteren Truppe, die einst aus einer Ministrantengruppe heraus entstanden ist, im Gespräch mit unserer Zeitung. Womit auch schon klar sein dürfte, weshalb die für ihre schrill-schrägen Theaterstücke bekannten Arzbacher Mimen in diesem Jahr „nur“ Sketche auf die Bühne brachten. „Auf diese Weise konnten sowohl die Einzeldarsteller als auch die Kleingruppen unabhängig voneinander proben“, so Lehmler.

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Zum Brüllen komisch war’s trotzdem. Und zwar angefangen bei der Begrüßung, die sich offenbar an die Devise „Dreimal genäht hält am allerbesten“ hielt: Kaum hatte Moderator Janick Dennebaum, der mit vor Schalk blitzenden Augen durch den Abend führte, angekündigt, man werde sich nun gemeinsam der Oazbächer „Hochkultur“ widmen, gab’s schon die erste Störung: Heinz Erhardt alias Bernd Brand stürmte aus dem „Hinterhalt“, sprich aus der Mitte des ...

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