„Das war hart für uns“
Wie Runkel das Unglück verarbeitet
Nach einem Arbeitsunfall mit fünf Todesopfern in einer Lederfabrik ist eines der Opfer auf dem Waldfriedhof Runkel-Ennerich beig
Nach einem Arbeitsunfall mit fünf Todesopfern in einer Lederfabrik ist eines der Opfer auf dem Waldfriedhof Runkel-Ennerich beigesetzt worden. Die Stadt Runkel will einen Gedenkort für die fünf Todesopfer schaffen.
Sascha Ditscher

„Das war hart für uns“: Den Einsatzkräften steckt das Unglück in der Lederfabrik in Runkel noch immer in den Knochen – auch Wochen später.

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Der Tag des tödlichen Unglücks in Runkel steckt Marcel Müller noch in den Knochen. Mit einem Arm und unter Aufbietung sämtlicher Kräfte hat der Feuerwehrmann eines der fünf Opfer aus einer Grube auf dem Gelände der Lederfabrik gezogen. Rein körperlich sind ihm davon Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich geblieben.

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Rhein-Lahn-Zeitung

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