Initiative Solidarische Landwirtschaft heißt das Modell, über das Bürger in Oelsberg gemeinsam einen Acker bewirtschaften
Verein Aktivhof Oelsberg gegründet: Gemüse soll vor der eigenen Haustür wachsen
Noch ist auf dem schnee- und eisbedeckten Acker nicht an das Pflanzen von Kartoffeln oder Salat zu denken. Doch im März soll es losgehen: Dann möchte eine Gruppe um Marion Hummel aus Oelsberg ihr eigenes Gemüse auf einem Acker anbauen – in Zusammenarbeit mit einem Landwirt. „Solidarische Landwirtschaft“ nennt sich dieses Konzept, das die Beteiligten von der Aussaat bis zur Ernte selbst finanzieren. Foto: Cordula Sailer
Cordula Sailer

Oelsberg. Marion Hummel kommt mit einer Gießkanne in der Hand aus Richtung Stall. „Das Wasser ist eingefroren“, sagt Hummel, um zu erklären, was im tiefsten Winter gegossen oder besser getränkt werden will: ihre Esel.

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Zusammen mit ihrer Familie lebt sie seit zwölf Jahren auf einem Hof an der Oelsberger Hauptstraße. Die Tiere setzt die psychologische Beraterin vor allem zu Therapiezwecken ein. Doch das bäuerliche Anwesen rund um das Wohnhaus der Hummels soll künftig mehr sein als nur Unterschlupf für die Esel und ein paar Hühner.

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