Stadt Nassau steht durch Finanzausgleich unter Druck: Weitere Steuererhöhungen sollten eigentlich bis zum Jahr 2025 tabu sein
Steuererhöhungen: Muss Rat seine Zusage an die Bürger kippen?
Kaum mehr als ein Jahr her ist es, dass den Eigentümern von Grundstücken in der Stadt Nassau ein Schreiben ins Haus flatterte, das eine Anhebung der Grundsteuern verkündete. Foto: Carlo Rosenkranz
Carlo Rosenkranz

Nassau. Bis 2025 sollten die Nassauer Bürger und Unternehmer nicht mit weiteren Erhöhungen von Grund- und Gewerbesteuer behelligt werden. So lautete die einhellige Meinung im Stadtrat, als dieser zähneknirschend dafür stimmte, die Hebesätze ab 2022 nach oben zu schrauben. Tatsächlich stehen nach nur einem Jahr wahrscheinlich erneut Steuererhöhungen an. Es steht nur noch nicht genau fest, wie stark diese ausfallen werden.

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Eins ist sicher: Der Rat wird die Grund- und Gewerbesteuern nicht aus freien Stücken anheben oder weil mehr Geld in die Stadtkasse fließen soll. Im Gegenteil. Ließe das Gremium die Hebesätze wie versprochen unverändert, würde die Stadt mehr als 110.000 Euro einbüßen.

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