Während Sozial- und Christdemokraten Stimmen verlieren, gehören FWG, Grüne und FDP zu Wahlgewinnern - CDU will sich verjüngen
SPD ist nicht zum Feiern zumute: Drei Sitze verloren
VG-Bürgermeister Jens Güllering und seine Verwaltung in der Nastätter Bahnhofstraße arbeiten bald mit dem neu gewählten Verbandsgemeinderat zusammen. Dort hat sich einiges an der Sitzverteilung geändert. Foto: Sailer
Cordula Sailer

VG Nastätten. Während sich die Freie Wählergruppe, die Liberalen und die Grünen über mehr Sitze im Verbandsgemeinderat Nastätten freuen dürfen, musste vor allem die SPD einen herben Verlust in Kauf nehmen. Konnten die Sozialdemokraten 2014 noch rund 36 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, sind es diesmal nur etwas mehr als 27 Prozent. Damit verliert die SPD drei Sitze im Rat. Sie kommt jetzt auf insgesamt acht Mandate. Mit zehn Sitzen hat die CDU (31,1 Prozent) die Nase vorn; auf sie folgt die FWG (27,2 Prozent) mit neun Sitzen. Die Grünen (8,6 Prozent) haben drei, die FDP (5,9 Prozent) hat zwei Sitze im Rat. Auch die Bundespolitik und ein allgemeiner politischer Trend machen sich im Ergebnis bemerkbar – glauben die Fraktionen.

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„Aus dem Ergebnis heraus lässt sich erkennen, dass wir keine Flasche Sekt geöffnet haben“, sagt SPD-Spitzenkandidat Thomas Scholl, der wieder in den VG-Rat einzieht. „Wir sind schon sehr enttäuscht.“ Ein Stück weit schiebe er das Ergebnis auf die politische Situation in Berlin.

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