
Die speziell ausgebildeten Hunde, Hundeführer und Helfer unterstützen die Suche nach Vermissten. Ob auf freiem Feld, in Trümmern oder beim Hochwasser im Ahrtal – die mehr als 30 ehrenamtlich Aktiven stehen rund um die Uhr bereit, um Menschen – in welcher Notlage auch immer – zu helfen. Die SPD bezeichnet das als „herausragendes Engagement zum Wohle der Gesellschaft“. Nach zweijähriger Pause freute sich der SPD-Kreisvorstand ganz besonders, den Bürgerpreis wieder in einem würdigen Rahmen an eine verdiente Organisation verleihen zu können.
„Ehrenamtliches Engagement wertzuschätzen und auch von Zeit zu Zeit auszuzeichnen, ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung.“
Wolfgang Bärz, Vorsitzender der SPD Nastätten
„Ehrenamt ist und bleibt die tragende Säule in unserer Gesellschaft“, so Kreisvorsitzender Mike Weiland im Bürgerhaus in Nastätten. Auch Marc Schieche, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbands, lobte in seinem Grußwort die vielen Ehrenamtlichen des Kreises, und erklärte, dass der Ehrenamtspreis ein schöner Anlass sei, um genau diese Menschen zu würdigen. „Ehrenamtliches Engagement wertzuschätzen und auch von Zeit zu Zeit auszuzeichnen, ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung“, betonte auch Wolfgang Bärz, Vorsitzender der SPD Nastätten.
Laudator Liguori lobt vielfältiges Engagement in Kultur, Sport, Politik, Gesellschaft
Die Laudatio hielt Manuel Liguori, der das Landtagsmandat vom neuen Landrat Jörg Denninghoff übernommen hatte und seitdem den Wahlkreis Diez/Nassau in Mainz vertritt. Liguori lobte das vielfältige Engagement in Kultur, Sport, Politik, Gesellschaft oder eben bei den Rettungsdiensten, das den Rhein-Lahn-Kreis Tag für Tag bereichert. Darauf könne man zurecht stolz sein. „Wir alle sind froh über eine offene Gesellschaft, in der Solidarität, gegenseitiges Vertrauen und Zusammenhalt überwiegen“, bekräftigt Liguori und daher sei die Rettungshundestaffel genau die richtige Institution für den Bürgerpreis der SPD Rhein-Lahn.
Die Ausgezeichneten zeigten sich sehr berührt und bedankten sich herzlich für die Wertschätzung ihrer Arbeit im In- und Ausland zum Wohle von Menschen in Notlagen. Vorsitzender der Rettungshundestaffel Sebastian Schabio nahm den Preis bestehend aus Glastrophäe, Urkunde und Geldpreis entgegen. red
Tausende Einsatzstunden geleistet
Im Jahr 2005 wurde der Verein BRH Rettungshundestaffel Rhein-Lahn-Taunus gegründet und gehört seit 2006 zu den anerkannten Katastrophenschutzorganisationen des Kreises. 2020 leistete die Staffel 1680 Einsatzstunden in 34 Einsätzen, 2021 waren es 20 Einsätze. Rund 30 Aktive und mehr als 20 Hunde gehören zur Staffel, die in der Fläche oder in Trümmergebieten eingesetzt werden.
Auch verfügt die Staffel über einen geprüften Mantrailer – also einen Hund, der auf die Suche nach einer speziellen Person ausgebildet ist. red
