Geologe Peter Frinken ist frohen Mutes, dass die Bohrungen positiv verlaufen. Marta Fröhlich
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Radbrücke: Am Lahnsteiner Ufer führt Geologe Peter Frinken Kernbohrungen durch. Diese sollen zeigen, ob der Untergrund das Riesenbauwerk aushält. Dabei ist der Zeitplan mehr als eng.
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Es ruckelt und rappelt, mit lautem Getöse arbeitet sich der Bohrer bis zu 20 Meter in den Erdgrund. Befördert immer wieder Erdreich ans Licht, mal sandig, mal schlickig, mal körnig und kiesig. Doch etwas klemmt. „Eigentlich sollte diese Probe schon kompakter Fels sein, aber wir kriegen nur Krümel raus“, zeigt Peter Frinken und zerreibt graue Masse zwischen den Händen.