Wie Wissenschaftler die alte Kulturlandschaft im Mittelrheingebiet bewahren wollen
Neues Projekt am Mittelrhein: Landschaft soll ein Mosaik bleiben
Obst- und Weinabbau hat in den steilen Lagen des Mittelrheintals schon lange Tradition. Doch die Kulturlandschaft verbuscht zunehmend. Foto: dpa/Boris Roessler
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Mittelrhein. Mindestens seit 1400 Jahren wird am Mittelrhein Wein- und Obstbau betrieben, davon gehen Wissenschaftler der Hochschule Geisenheim aus. In den jüngsten Jahrzehnten verbuschen jedoch zunehmend große Teile der alten Kulturlandschaft. Ziel eines Projektes ist es nun, eine „mosaikartig strukturierte Landschaft“ wiederzubeleben mit Elementen wie Wein- und Obstanbau, Weiden, Felsen und „lebendigen Siedlungen“, erklären Forscher um  Professor Eckhard Jedicke.

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Um Geschichte zu erhalten sowie Biodiversität und Tourismus zu fördern, kooperiert die Hochschule mit ihrem Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) auch mit dem Zweckverband Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Der genaue Projektname lautet „Landschaftsmosaik Welterbe Oberes Mittelrheintal“.

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