Im Laufe des Tages hatten Spezialisten des THW das Gebäude im Innern abgestützt, da die Statik unter der massiven Brandeinwirkung gelitten hatte. „Außerdem wurde die Gebäudestruktur durch die Bauaufsicht des Kreises begutachtet und beurteilt“, ergänzte Mack. Und auch die Kriminalpolizei war im Einsatz, um Fakten für die Brandursachenermittlung zu sammeln.
Eine Fachfirma trug im Laufe des Dienstagnachmittags Bedachung und den Dachstuhl ab. Zur weiteren Brandbekämpfung wurde Löschschaum eingesetzt, um weitere Brandstellen zu erreichen und abzudecken. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wurden noch die Feuerwehren Mittelfischbach und Reckenroth hinzugezogen.
Katzenelnbogen. Ein Wohnhausbrand in der Katzenelnbogener Aarstraße (B 274) sorgte in der Nacht von Montag auf Dienstag für einen Großeinsatz von etwa 120 Feuerwehr- und Rettungskräften.Hausbrand in Katzenelnbogen: Rund 120 Einsatzkräfte im Stadtzentrum aktiv
Nach Ende des Einsatzes gegen 19 Uhr kam es um 21.24 Uhr zu einer erneuten Alarmierung. Unter dem Einsatzstichwort Brandnachschau wurde die Feuerwehr Katzenelnbogen zum Brandhaus gerufen. Angesichts neuer Rauchentwicklung führte diese mit einer Drehleiter Nachlöscharbeiten durch. Der Einsatz endete um 23 Uhr. „Dass sich noch mal etwas entzünden kann, ist normal“, ordnete Johannes Mack den Vorfall ein. red