Flüchtlinge, die gemeinnützige Tätigkeiten verweigern, sollen künftig weniger Geld bekommen. Das schlägt zumindest der Kreisausschuss Limburg-Weilburg vor. Jens Büttner/dpa
Der Kreisausschuss Limburg-Weilburg schlägt nun eine härtere Gangart bei der Beschäftigung von Flüchtlingen vor. Das Prinzip der Freiwilligkeit sei gescheitert, nun möchte man die Leute durch Kürzungsandrohungen von Leistungen zum Arbeiten bringen.
Lesezeit 3 Minuten
Vor gut einem Jahr hatte der Kreistag Limburg-Weilburg auf Freiwilligkeit gesetzt, um Flüchtlinge über gemeinnützige Tätigkeiten in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen einen geregelten Tagesablauf zu verschaffen. Die Hoffnungen wurden enttäuscht.