Der jämmerliche Zustand des Bahnhofsgebäudes ist alles andere als ein Aushängeschild für eine Stadt, durch deren Portal eben dort einst Fürsten, Kaiser, Künstler und Gelehrte schritten. Heute sehen die Gäste dieser Welterbestadt in spe als Erstes ein heruntergekommenes Bauwerk, dessen schlimmste Mängel durch ein (wenn auch ansprechendes) Jugendgemälde verdeckt werden. Blamabel. Kein Wunder, dass die Stadtführer sich alle Mühe geben, den Blick der Gäste schnellstens auf andere Objekte zu richten.
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Die Sanierung des denkmalgeschützten, stadtbildprägenden Gebäudes ist bitter nötig. Der Privatinvestor hat sich mit dem Kauf des Hauses zwar verpflichtet, das Kulturdenkmal im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten und zu pflegen. Wann er saniert, kann ihm aber niemand vorschreiben.