Noch geben die Verwaltungen Entwarnung, aber die Lage wird ernster - Verbandsgemeinde Nastätten hat bereits Notbremse gezogen: Kein Regen: Wird im Rhein-Lahn-Kreis das Wasser knapp?
Die Zahlen der Werke sprechen nicht nur im Blauen Ländchen eine deutliche Sprache: Dem hohen Verbrauch in der Verbandsgemeinde Nastätten stehen stetig fallende Wasserdargebote gegenüber. So hat sich beispielsweise das Dargebot der Römerquelle Marienfels von 117.000 Kubikmetern im Jahr 2018 stetig auf 77.000 Kubikmeter im Jahr 2021 reduziert. Foto: Markus Eschenauer Thorsten Stötzer
Wird unser Wasser knapp? Diese Frage beschäftigt auch die Menschen im Rhein-Lahn-Kreis. Ob Sorgen angebracht sind und welche Auswirkungen Trockenheit und Klimawandel haben, wollten wir von den Verwaltungen im Kreis wissen.
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Zig Wochen oder doch schon länger – kein oder kaum Regen. Vertrocknete Wiesen, Bäume, deren Blätter verdorrt sind, eine schlechte Ernte in der Landwirtschaft, der Rhein auf einem historischen Tiefststand. Die wenigen Tropfen, die gelegentlich vom Himmel fallen, werden freudig begrüßt, sind aber aufgrund der großen Hitze schnell wieder verdunstet.