Die Spurensicherung von Verletzungen soll Opfern von häuslicher Gewalt langfristig die Möglichkeit einräumen, gegen den Täter vorzugehen, sagt Kerstin Förstermann, leitende Oberärztin in der Notaufnahme des Limburger Krankenhauses. Anken Bohnhorst
Viele Opfer häuslicher Gewalt suchen Hilfe – und schweigen trotzdem. Ein Kliniknetzwerk in Mittelhessen zeigt, wie Betroffene Spuren sichern können, ohne sich sofort anzeigen zu müssen.
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Knapp 50.000 Notfälle wurden im vergangenen Jahr im Limburger St.-Vincenz-Krankenhaus versorgt. Wie viele Patienten davon Opfer häuslicher Gewalt waren, ist nicht bekannt, aber: „Gefühlt steigt die Zahl“, sagt die leitende Oberärztin Kerstin Förstermann.