Kontakte ermitteln, positiv Getestete informieren, Fragen beantworten - Weshalb die Corona-Arbeit kräftezehrend ist: Gesundheitsamt seit Monaten im Dauereinsatz: Weshalb die Corona-Arbeit kräftezehrend ist
Im Keller des Kreishauses auf der Insel Silberau in Bad Ems ist die Corona-Hotline untergebracht. Mehr als 15.000 Anrufe sind inzwischen dort eingegangen. Das, was die Menschen wissen wollen, ist vielfältig. Deshalb ist auch hier Einfühlungsvermögen gefragt. Foto: Markus Eschenauer Markus Eschenauer
Rhein-Lahn. Dutzende Anrufe gehen tagtäglich bei der Corona-Hotline ein. Mehr als 15.000 sind es insgesamt seit Beginn der Pandemie. Allein das zeigt: Die Menschen haben Fragen – und sorgen sich. Beim Kreisgesundheitsamt erhalten sie Hilfe. Auch die rund 1500 Infizierte, die der Rhein-Lahn-Kreis bislang verzeichnet, werden dort betreut. Und nicht zu vergessen: Auf jeden positiv Getesteten kommen zum Teil etliche Kontaktpersonen, die ebenfalls informiert werden müssen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. „Bislang haben wir noch jeden gekriegt“, sagt Dr. Hildegard Hamm, Leiterin des Gesundheitsamtes. Doch es ist eine Aufgabe, die an den Kräften zehrt – und wann das Ende erreicht ist, kann niemand genau sagen.
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Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts sind seit Monaten im Dauereinsatz. Freie Wochenenden und Feiertage? Mal früher nach Hause gehen? In Corona-Zeiten kaum vorstellbar. Auch über Weihnachten wurde ein Zeitfenster eingerichtet, um für die Bürger da zu sein, Ansprechpartner zu sein.