Schüler des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums haben sich exemplarisch mit Familie Grünebaum beschäftigt, die einst in Lierschied lebte : Gedenkstele in Lierschied: QR-Code gibt Einblick in ein jüdisches Schicksal
Im Vordergrund: Julian Gehrlein, hinten von links Ben Röhrig, Paula Zimmermann, Eliana van Zanten und Tizian Zölller Foto: Ulrike Bletzer ubl
Lierschied. Er ist ungefähr vier auf fünf Zentimeter klein, schwarz-weiß und öffnet das Tor zu Informationen, die sonst im Verborgenen blieben: Der QR-Code, den Schüler des Wilhelm-Hoffmann-Gymnasiums aus St. Goarshausen jüngst an der Gedenkstele für ehemalige jüdische Mitbürger in Lierschied anbrachten, setzt den vorläufigen Schlusspunkt hinter ein Projekt, das ebenso spannend wie, von Inhalt und Thematik her gesehen, bedrückend ist.
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Wobei die Vorgeschichte bis in die Jahre 1933 bis 1945 zurückreicht – in die Zeit der gnadenlosen Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten also. Und damit in jene Zeit, in der auch die einzige jüdische Familie in Lierschied dem braunen Terror zum Opfer fiel.