Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft will einheitliches Beitragsmodell für Touristen umsetzen - Worin liegen die Vorteile?
Gästekarte für den ganzen Rhein-Lahn-Kreis? Vorhaben würde 1,5 Millionen Euro pro Jahr für Tourismus bringen
In verschiedenen Runden wurden die hauptamtlichen Bürgermeister über den aktuellen Stand der „Gästekarte Rhein-Lahn-Limes“ informiert. Laut Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft könnte der Startschuss im Jahr 2024 fallen. Einige Punkte müssen bis dahin allerdings noch geklärt werden. Dazu zählt unter anderem die im Vergleich zu anderen Kommunen etwas komplizierte Situation in der Kurstadt Bad Ems.
Markus Eschenauer

1,5 Millionen Euro könnte eine kreisweite Gästekarte in die Kassen der Verbandsgemeinden und deren Kommunen sowie der Stadt Lahnstein spülen – und das jedes Jahr. Diese Zahl nennt Tanja Steeg, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn (WfG), im Gespräch mit unserer Zeitung. Seit rund einem Jahr arbeitet sie mit ihrem Team an der Umsetzung des ambitionierten Projekts.

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Daran, dass der Kreis eine einheitliche und verbindliche Regelung braucht, lässt Steeg keinen Zweifel. „Tourismus ist keine kommunale Pflichtaufgabe“, macht Tanja Steeg deutlich. Gleichzeitig koste die Unterhaltung und der Neubau von Infrastruktur viel Geld – und das fehle den klammen Kommunen.

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