„Zwar haben wir die Lichterkette bereits im letzten Jahr auf LED umgestellt, aber aktuell ist das Stromsparen ja sogar gesetzlich vorgeschrieben“, so Stadtbürgermeister Nico Busch. Er nimmt damit Bezug auf die „Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung“, die zum Beispiel grundsätzlich untersagt, Gebäude und Baudenkmäler von außen zu beleuchten.
Das war gar nicht so einfach wie man vielleicht denkt: Schalter umlegen und fertig? „Die Beleuchtung der evangelischen Kirche hängt zum Beispiel an der Straßenbeleuchtung und musste mit dem Energieversorger abgestimmt werden. Und an den Schalter in der Burg Katz muss man erst mal dran kommen. Da ist mein regelmäßiger persönlicher Kontakt zum Eigentümer der Burg natürlich hilfreich“, berichtet der Stadtbürgermeister und ist froh, dass dieses Thema jetzt erst mal ruht. Bis es Ende Februar wieder heißen soll: Licht an.
Dann endet nämlich die aktuelle Verordnung. „Vielleicht auch früher, wenn sich die Lage entspannt oder Frieden in der Ukraine einkehrt“, ergänzt Busch seinen persönlichen Wunsch – denn neben dem wünschenswerten Frieden sei das malerische Städtchen bei Nacht mit Licht natürlich noch mal schöner. red

