Brandstifter-Prozess vor dem Landgericht Koblenz - Beschuldigter zündete persönliche Dokumente und Papiere an - Das sagte die Mutter aus
Brandstifter-Prozess vor dem Landgericht: 33-Jähriger aus Lahnstein wähnte sich von Geheimdienst verfolgt
Justitia
Der 25-Jährige, der wegen schweren sexuellem Missbrauch angeklagt war, zeigte sich voll geständig. Vor einer Gefängnisstrafe bewahrte es ihn nicht.
David-Wolfgang Ebener. dpa/David-Wolfgang Ebener

Es ist etwas mehr als sieben Monate her, als es in einem Mehrfamilienhaus in Lahnstein zu einem Brand kommt. Die Ermittlungen ergeben, dass ein Bewohner das Feuer absichtlich gelegt hat. Was an dem Tatabend genau geschehen ist, versucht derzeit die 12. Strafkammer um Richterin Anne Werner am Landgericht Koblenz zu rekonstruieren.

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Das legt die Staatsanwaltschaft Koblenz dem 33-jährigen Beschuldigten konkret zur Last: Es soll am 27. März im Zustand der Schuldunfähigkeit versucht haben, die von ihm bewohnte Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand zu setzen, indem er in einem Waschbecken in der Küche große Mengen Papier entzündet und Spraydosen verwendet hat, um das entstandene Feuer weiter zu entfachen.

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