Krankenkassen ließen sich mit Entscheidung zu lange Zeit - Sind Importe und Umverteilung Lösungen für den Engpass?: Warten auf den Piks: Kein Grippeimpfstoff mehr zu kriegen
Krankenkassen ließen sich mit Entscheidung zu lange Zeit - Sind Importe und Umverteilung Lösungen für den Engpass?
Warten auf den Piks: Kein Grippeimpfstoff mehr zu kriegen
Unzählige Menschen werden jeden Winter von der Influenza erwischt und müssen sich mit Kopfweh, Fieber und Husten plagen. Vor allem für kranke und alte Menschen kann das gefährlich werden, sodass Ärzte ihnen oftmals eine Impfung empfehlen. Doch derzeit ist kein Impfstoff mehr zu bekommen. Foto: dpa dpa
Rhein-Hunsrück. Hatschi – wer im Winter niest, ist bei seinen Mitmenschen schnell unten durch und wird nicht selten durch böse Blicke oder Abwenden gestraft. Zu groß ist die Angst, sich einen grippalen Infekt oder eine „echte“ Grippe einzufangen und sich die nächsten Wochen mit Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen herumquälen zu müssen. Immerhin: Gegen die Influenza kann man sich impfen lassen. Zumindest theoretisch. Denn der Impfstoff ist derzeit knapp, bei den Herstellern gibt es nichts mehr, und es kommt auch nichts mehr nach, da die aufwendige Produktion mehrere Monate lang dauert. Von den Engpässen ist auch der Rhein-Hunsrück-Kreis betroffen.
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Cornelia C., die im Kreisgebiet lebt, wollte sich, wie schon seit 15 Jahren, auch dieses Jahr gegen die Grippe impfen lassen und suchte bereits Mitte September ihren Hausarzt auf. Doch der teilte ihr mit, dass der Impfstoff noch nicht freigegeben sei.