Wie sich die Bürgergenossenschaft vor zehn Jahren gegründet hat, um den gesamten Ort selbstständig mit Wärme zu versorgen
Von der Bürgergenossenschaft zur selbstständigen Wärmeversorgung: Kappels Weg hin zu einem Bioenergiedorf
Fast das ganze Dorf war bei dem Fest an der Heizzentrale, das anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Energiegenossenschaft Kappel gefeiert wurde, dabei. Kein Wunder: Der allergrößte Teil der Kappeler Bürger ist Mitglied der Genossenschaft. Foto: Michael Stein
Michael Stein

Kappel. In Kappel hat die Gründung einer Energiegenossenschaft nicht nur die Heizversorgung revolutioniert, sondern auch die Dorfgemeinschaft enger zusammengebracht. Was als Plan für klimafreundliche Wärmeversorgung begann, entwickelte sich zu einem millionenschweren Projekt – und zu einem echten Gemeinschaftserfolg.

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Eigentlich sollte das zehnjährige Bestehen der Energiegenossenschaft Kappel im kleinen Rahmen mit einem Stubbifest gefeiert werden. „Das genügt“, sagte Michael Stein, Gründungsmitglied und Schatzmeister, zu Jahresbeginn. Aufsichtrat und Vorstand stimmten dem auch zu, jedoch „hatten wir die Rechnung ohne unsere jüngeren Mitglieder gemacht.

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Rhein-Hunsrück-Zeitung

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