Auch die Leader-Region Hunsrück zählt erneut zu den Auserwählten. Mit mehr als 3,2 Millionen Euro Fördermitteln kann es bald losgehen. Die Vorsitzende der LAG Hunsrück, Sandra Zilles, freut sich über die Anerkennung. „Mit Leader werden im Hunsrück seit mehr als 25 Jahren wichtige Impulse für die regionale Entwicklung in verschiedensten Bereichen gesetzt, daran wollen wir mit neuen, innovativen Projekten anknüpfen. Ideen gibt es schon genug.“ Zilles blickt auch schon voraus: „Neben der Urkunde erhielten wir auch die Genehmigung zum Start in den neuen Förderzeitraum. Damit können wir direkt zum Jahresbeginn 2023 mit unserer Arbeit im Hunsrück loslegen.“
Achim Kistner, Geschäftsführer der LAG, ergänzt: „Die gerade bestätigte LAG wird wieder die gewohnte breite Palette an Fördermöglichkeiten bieten. Wir setzen aber auch neue Akzente, insbesondere wollen wir uns verstärkt um Kinder und Jugendliche sowie die vielen ehrenamtlich Tätigen kümmern.“
In einem 2021 gestarteten Bewerbungsprozess erstellten beide Aktionsgruppen – LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal und die LAG Hunsrück – professionelle Entwicklungsstrategien, auf deren Basis die Regionalentwicklung in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll.
Zur LAG Hunsrück gehören ab 2023 die Verbandsgemeinden Simmern-Rheinböllen, Kirchberg und Kastellaun sowie viele Hunsrückdörfer in den Verbandsgemeinden Hunsrück-Mittelrhein, Kirner Land, Langenlonsheim-Stromberg, Bernkastel-Kues, Traben-Trabach, Zell und Cochem. Mit dem Leaderprogramm fördert die Europäische Union Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums. Die Abkürzung steht für „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“, die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. red

