Förderverein Hunsrück-Klinik und Aenne Wimmers Hospiz freut sich über Zuwendung
Simmerner Hospiz erhält 100 000 Euro aus Nachlass – Geld wird auf vielfältige Art und Weise eingesetzt
Manfred Faust, Vorsitzender des Fördervereins Hunsrück-Klinik und Aenne Wimmers Hospiz, und Torsten Maltri, stellvertretender Leiter des Aenne Wimmers Hospiz in Simmern auf der Gartenterrasse des Aenne Wimmers Hospiz. Foto: Stiftung Kreuznacher Diakonie
Förderverein Hunsrück Klinik und

Der Förderverein Hunsrück-Klinik und Aenne Wimmers Hospiz darf sich über eine großzügige Spende freuen: Aus dem Nachlass einer Frau aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis hat das Hospiz der Stiftung Kreuznacher Diakonie in Simmern den beachtlichen Betrag von 100.000 Euro erhalten, wie die Diakonie in einer Pressemitteilung mitteilt.

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„Wir sind dankbar, diese Spende aus dem Nachlass bekommen zu haben. Sie bietet uns die Möglichkeit, Menschen in ihrer letzten Lebensphase mehr Lebensqualität zu schenken. Gemeinsam mit der Stiftung Kreuznacher Diakonie haben wir uns Gedanken gemacht, wofür man die Spende am besten einsetzt. Zudem haben wir geschaut, was sich die Bewohner wünschen und wo Bedarf besteht“, sagt Manfred Faust, Vorsitzender des Fördervereins Hunsrück-Klinik und Aenne Wimmers Hospiz.

Die Spende wurde demnach sehr vielfältig eingesetzt: Acht Mobilisationsbetten und acht Pflegesessel mit Aufstehhilfe erleichtern nun den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch den der Pflegekräfte. Zusätzlich wurde ein neuer Windschutz inklusive verschiedener Fensterelemente auf der Dachterrasse des Hauses installiert, der das lichtdurchflutete Herzstück des Hospizes noch gemütlicher und wohnlicher macht.

Gleichzeitig wurde auf der Terrasse eine Art Garten angelegt, den bunte Blumen und Weinreben schmücken. Der neue Brunnen auf der Terrasse ist das Highlight im Hospiz, durch ihn entsteht auf der Dachfläche insgesamt eine warme und beruhigende Atmosphäre.

Auch im Hospiz selbst wurden die Flure im Untergeschoss mit Bildern umgestaltet. Die Zimmer der acht Bewohnerinnen und Bewohner erstrahlen in neuen Farben. Außerdem wurden sie mit Fernsehern ausgestattet. Ein neuer Gehwagen erleichtert die Wege im Hospiz und schafft mehr Mobilität. „Als Hospiz sind wir auf Spenden angewiesen. Erst durch diese Unterstützung können spezielle Projekte und kleine Besonderheiten umgesetzt werden. Wir sind jedes Mal sehr dankbar“, betont Manfred Faust.

Neben dem Engagement des Fördervereins für die Hunsrück-Klinik setzt er sich dafür ein, dass Menschen in der letzten Lebensphase würdevoll sterben können und ihren letzten Lebensabschnitt in guter Erinnerung behalten. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und andere Zuwendungen können somit Projekte, Modernisierungsmaßnahmen und Umbauten realisiert werden.

Das Aenne Wimmers Hospiz wurde 2015 eröffnet und stellt acht Gästen modern ausgestattete Einzelappartements zur Verfügung. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern werden auch deren Angehörige auf dem letzten Wegabschnitt begleitet. red

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Rhein-Hunsrück-Zeitung

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