Die Diskussion im Bundestag über Tests zur vorgeburtlichen Diagnose von Beeinträchtigungen wirft viele Fragen auf
Reaktion auf Bundestag: Lebenshilfe Rhein-Hunsrück sieht Trisomie-Debatte sehr kritisch
Willkommen: Kinder wie der sechs Jahre alte Titus – hier mit seiner Mama, Spielkameraden und Erzieherin Lena-Sophie Eckel – gehören genauso wie alle anderen Kinder zu liebenswerten jungen Menschen, die im Familienzentrum Castellino herzlich willkommen sind. Foto: Werner Dupuis
Werner Dupuis

Rhein-Hunsrück. Am Donnerstagmorgen fand im Bundestag eine „Orientierungsdebatte“ über den Nutzen von vorgeburtlichen Bluttests zur Diagnose von Trisomien statt. Die am häufigsten auftretende Trisomieform ist die Trisomie 21, gemeinhin auch bekannt als Down-Syndrom. Vor diesem Hintergrund weist die Lebenshilfe Rhein-Hunsrück auf die besondere Sensibilität der Diskussion hin und warnt davor, dass aus diese Tests zu „Selektion“ führen könnten.

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Im Bundestag wird darüber debattiert, ob der vorgeburtliche Bluttest als gesetzliche Kassenleistung aufgenommen werden soll. Dies hätte automatisch zur Folge, dass dieser zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft wird. Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung und auch Mitarbeiter der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück betrachten diese Entwicklung sehr kritisch.

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Rhein-Hunsrück-Zeitung

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