Seit 1992 werden deutschlandweit Stolpersteine in Gedenken an in der NS-Zeit zu Tode gekommene Mitbürger verlegt. Auch Simmern soll nun in einem ersten Schritt 22 Gedenksteine erhalten. Sascha Lotz. picture alliance/dpa
Mehr als 100.000 Stolpersteine hat Aktivist Gunter Demnig seit 1992 in Gedenken an NS-Opfer verlegt. In Simmern im Hunsrück ist er bislang noch nicht gewesen. Das soll sich – auf Wunsch einer Initiative – nun rasch ändern.
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Mit kleinen Gedenktafeln aus Messing, sogenannten Stolpersteinen, erinnern viele Kommunen in ganz Deutschland an das Schicksal jener Mitbürger, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.