Die tolle Aussicht konnten diese Arbeiter bei der Weinlese im Steeger Tal nicht genießen Kulturhaus Oberwesel
Mittelrhein - In der Frühen Neuzeit gleicht so mancher Schoppen einem Anschlag auf die Geschmacksnerven. Schon die erste Pressung, die wohlhabenden Konsumenten vorbehalten bleibt, dürfte für heutige Maßstäbe nicht immer eine Offenbarung gewesen sein. Doch spätestens nach der zweiten oder gar dritten ähnelt das Resultat irgendwann Essig. Oft wird das Ganze noch mit Wasser gestreckt. „Das war dann ein ziemlich dünnes Weinchen“, sagt der Bacharacher Winzer Randolf Kauer. Mehr als vier, fünf Volumenprozent Alkohol sind nicht drin – ein in jeder Hinsicht wenig berauschendes Erlebnis.
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Mittelrhein – In der Frühen Neuzeit gleicht so mancher Schoppen einem Anschlag auf die Geschmacksnerven. Schon die erste Pressung, die wohlhabenden Konsumenten vorbehalten bleibt, dürfte für heutige Maßstäbe nicht immer eine Offenbarung gewesen sein. Doch spätestens nach der zweiten oder gar dritten ähnelt das Resultat irgendwann Essig.