Attacke Aktionsbündnis Fuchs greift Einrichtung in Rheinböllen scharf an - Betreiber und Verwaltung sehen kein Vergehen: Massive Angriffe in Facebook: Unterstützt Hochwildschutzpark Rheinböllen Tierquälerei an Füchsen?
Loki, der Silberfuchs des Jagdterrier-Clubs, hat ein sichtlich gutes Verhältnis zur Tierpflegerin Nadine Schnabl. „Er ist ein wahrer Schatz“, sagt sie, „es wäre ein Jammer, wenn wir ihn nicht mehr hier im Park hätten.“ Fotos: Werner Dupuis Werner Dupuis
Rheinböllen. Seit vergangener Woche sieht sich der Hochwildschutzpark in Rheinböllen mit massiven Anfeindungen insbesondere im sozialen Netzwerk Facebook konfrontiert. Hintergrund ist eine Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Fuchs, das dem Tierpark vorwirft, zwei der vier im Park lebenden Füchse würden „für die Abrichtung scharfer Jagdhunde in einer sogenannten Schliefanlage in Simmern missbraucht“. Das Bündnis, eine Initiative von mehr als 60 Tier- und Naturschutzorganisationen, fordert „das sofortige Ende dieser Praxis und die Schließung der Schliefanlage“, wie es in der Pressemitteilung heißt.
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Die Empörung der Tierschützer im Internet ist groß, knapp 500 Mal wurde die Mitteilung des Aktionsbündnisses bereits geteilt. Einige Kommentatoren fordern dazu auf, den Park nicht mehr zu besuchen, andere drängen gar auf die Schließung des Rheinböllener Hochwildschutzparks.