Der leere Innenraum des Gotteshauses ohne Kirchenbänke und ohne die Stummorgel, die mit Hilfe eines Krans herausgehoben wurde. Sina Ternis
Mengerschied. Wer aktuell die evangelische Kirche in Mengerschied betritt, der staunt nicht schlecht. Wo einst Bänke standen, ist eine große Freifläche. Und wer den Blick nach oben richtet, der sieht nicht nur kleine und etwas größere Löcher im Deckenbereich, sondern auch, dass ein großes Loch klafft, wo einst die Orgel stand. Das Gotteshaus im Ortszentrum wird derzeit umfassend saniert.
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Und mit ihm auch die Stummorgel, die der Kreiskantor Joachim Schreiber einst als den „Bugatti unter den Orgeln im Kreis“ bezeichnete. Das war vor rund zwölf Jahren, als die Kirchengemeinde ein erstes Gutachten zu dem in Rhaunen im Jahr 1845 hergestellten Musikinstrument erstellen ließ.