Wetter Hochsommer am Mittelrhein - Statistik für Oberwesel und Boppard macht deutlich: Der Juli war sehr warm und trocken
Hitzewelle geht weiter: Ist das noch normal?
Wo man auch in der Region hinschaut, sieht man deutlich die Auswirkungen der Hitzewelle – wie hier in St. Goar wo sich der Rhein tief in sein Bett zurückgezogen hat. Im Hafen Hunt im Stadtteil Fellen ist das erste Boot an der Anlegestelle auf Grund gelaufen. Die Handbreit Wasser unter dem Kiel ist durch den niedrigen Pegelstand abhanden gekommen. Foto: Suzanne Breitbach
Suzanne Breitbac

Mittelrhein. Der Rhein schmal, die Felder trocken, der Asphalt der Straßen brennend heiß, die Menschen verschwitzt – vor allem die, die draußen schuften müssen: Die Hitze hält uns fest im Griff. Auch wenn es am gestrigen Mittwoch einige Regenschauer mit der herbeigesehnten Abkühlung gab, soll es weiter heiß und trocken bleiben. Wir haben mit Meteorologen gesprochen, ob das derzeitige Wetter noch normal ist. Fest steht jedenfalls: So warm und trocken wie im Juli ist es schon lange nicht mehr gewesen. Das sagt die Wetterstartistik über Boppard und Oberwesel.

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Meteorologen sprechen von „Sommertagen“, wenn der Höchstwert an einem Tag mindestens 25 Grad erreichte. Ab 30 Grad sind es „heiße Tage“. 2017 gab es 60 Sommertage und 13 heiße Tage – beide Werte haben wir diesmal schon Ende Juli erreicht. „Und wir haben ja schon noch etwas Sommer vor uns“, sagt der Koblenzer Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Vorhersagedienst Wetterkontor.

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Rhein-Hunsrück-Zeitung

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