Bis zu zwei Millionen Euro will die Stadt Boppard in den Jahren 2026 und 2027 an Verlusten für das Heilig Geist Krankenhaus tragen, wenn das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) das Haus weiter betreibt. Philipp Lauer
Die Stadt Boppard will das Aus des Heilig Geist Krankenhauses verhindern. Der Stadtrat hat zugesagt, Defizite von bis zu zwei Millionen Euro für 2026 und 2027 zu decken. Damit ebnet das Gremium den Weg für Verhandlungen über eine neue Trägergesellschaft.
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Der Stadtrat Boppard hat am Montagabend einen Beschluss gefasst, der die Zukunft des Heilig Geist Krankenhauses sichern soll. Die Stadt Boppard ist demnach bereit, für die Jahre 2026 und 2027 Verluste in Höhe von insgesamt bis zu zwei Millionen Euro zu tragen, wenn das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) den Standort nicht schließt.