Mit klaren Forderungen und drastischer Schilderung der Folgen einer Schließung des Krankenhauses forderten die Teilnehmer der Mahnwache in Boppard den Erhalt des Heilig Geist Krankenhauses. Philipp Lauer
Für den Erhalt des Heilig Geist Krankenhauses in Boppard sendet der Stadtrat ein positives Signal in Richtung Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM). Die Stadt ist bereit, weitere zwei Jahre für Verluste aufzukommen und tritt von Bedingungen zurück.
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Die Stadt Boppard erklärt sich bereit, zum Erhalt des Heilig Geist Krankenhauses, für 2026 und 2027 Verluste am Standort anteilig in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro zu tragen. Das hat der Stadtrat am Montag, 26. Januar, einstimmig beschlossen. Mit dem Beschluss nimmt der Stadtrat die zuvor im Dezember an die Zahlungen geknüpften Bedingungen zurück, an denen eine Lösung für eine Krankenhausrettung zuletzt zu scheitern drohte.