Heftige Debatte um nichtöffentliche Verhandlung zu Millionenobjekt in Simmern - Bürger fühlen sich ausgeschlossen
Heikle Politik für Stadtrat: Heftige Debatte um nichtöffentliche Verhandlung zu Millionenobjekt in Simmern
Wird diese Grünfläche zwischen dem Sonnenhof und der Bingener Straße in den kommenden Jahren bebaut, wie es Investoren beabsichtigen? Diese Frage treibt Simmerner Bürger um und stellt Fragen an den Stadtrat. Foto: Volker Boch
Volker Boch

Simmern. Die Stadt Simmern hat eine massive Transparenzdebatte. Rund um den in nichtöffentlichen Sitzungen geplanten Verkauf von Grundstücken ist in der Kreisstadt ein Streit entstanden, der die Bevölkerung aufwühlt. Während der Stadtrat zuletzt entschieden hat, den Beschluss zum Verkauf einer großen Grünfläche aufzuheben, sind insbesondere Anwohner aufgebracht. Sie fühlen sich zu wenig informiert über den gesamten Verlauf eines Projekts, bei dem 15 Millionen Euro verbaut werden sollen. Auch soll seitens der Investoren Druck ausgeübt worden sein.

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Ratssitzungen können mitunter langwierig sein. Streitereien oder Fensterreden können diese stark in die Länge ziehen. Doch trotz elf Tagesordnungspunkten dauerte die öffentliche Sitzung des Simmerner Stadtrates vergangene Woche nicht einmal 21 Minuten.

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Rhein-Hunsrück-Zeitung

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