Harry Raymon bei einem Rundgang mit Schülerinnen der KGS Kirchberg 2014. Gisela Wagner
Harry Raymon, in Kirchberg geboren, flüchtet 1936 mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder vor den Nazis in die USA. Seine Flucht verarbeitet er später in seinem Roman „Einmal Exil und zurück“. Nun wird Harry Raymon 100 Jahre alt.
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Harry Raymon aus Kirchberg – geboren wurde er einst als Harry Heymann – war lange Jahre in seiner Heimatstadt ein nahezu Unbekannter. Dies sollte sich erst Ende der 1970er-Jahre ändern, als er zu Filmaufnahmen in den Hunsrück zurückkehrte. Vielen wird Raymon nach seiner Teilnahme an Pogromgedenkveranstaltungen und Diskussionen mit Schülerinnen und Schülern im Hunsrück in den vergangenen Jahren noch lebhaft in Erinnerung sein.