Klimaschutzstaatssekretär ehrt Gemündener als beste Klasse der Wald-Jugendspiele 2023
Gesunden Wald schätzen gelernt: Gemündener Klasse hat Preis gewonnen
Das sind die glücklichen Sieger der diesjährigen Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Organisatoren und Sponsoren posieren sie fürs Gruppenbild. Foto: MKUEM
MINISTERIUM FÜR KLIMASCHUTZ, UMW

Knapp 700 Klassen mit mehr als 12.000 Schülerinnen und Schülern nahmen an den diesjährigen Wald-Jugendspielen in Rheinland-Pfalz teil und verbrachten einen erlebnisreichen und lehrreichen Tag im Wald: Besonders erfolgreich präsentierte sich dieses Jahr die Klasse 4c der Soonwaldschule Gemünden aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis.

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Das sind die glücklichen Sieger der diesjährigen Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Organisatoren und Sponsoren posieren sie fürs Gruppenbild. Foto: MKUEM
MINISTERIUM FÜR KLIMASCHUTZ, UMW

Die Gemündener Klasse erreichte die höchste Punktzahl landesweit und darf sich über einen besonderen Gewinn freuen: Eine Führung mit anschließendem Workshop im Naturhistorischen Museum in Mainz, das zugleich Gastgeber der Preisverleihungsfeier war.

Für etliche Kinder ist heute der Tag der Wald-Jugendspiele der erste richtige Kontakt im und mit dem Wald, und das Erreichen möglichst vieler Punkte im Wettbewerb bietet einen besonderen Anreiz, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesumweltministeriums. Spaß und Erleben stünden im Vordergrund, gelernt werde spielerisch. Auf einem etwa drei Kilometer langen Parcours mit elf Stationen gelte es, im Rahmen eines Waldwandertages Fragen zu beantworten. Auch sportliche Wettkämpfe und Übungen seien Bestandteil des Parcours.

Wald und Nachhaltigkeit werden spielerisch aufgearbeitet

Die Themen Wald und Waldbäume, Nachhaltigkeit und Klimaschutz würden an den Stationen spielerisch aufgearbeitet. So schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Försterinnen und Förstern, bewirtschafteten einen Wald möglichst nachhaltig oder unterstützen eine Siebenschläferfamilie, über eine Biotopbrücke in einen neuen, sicheren Lebensraum zu gelangen.

Betreut werden die Schulklassen, so das Konzept, von Ehrenamtlichen, sogenannten Forstpatinnen und -paten. Am Schluss nehmen die Kinder fröhliche Naturerfahrungen und zugleich wertvolles Wissen über die besondere Bedeutung und Leistung eines gesunden Waldes mit nach Hause, heißt es.

Die Bedeutung des Walds hervorheben

„Nicht oft genug kann die Bedeutung des Waldes für uns und im Kampf gegen den Klimawandel hervorgehoben werden. Mit seiner CO2-Speicherfähigkeit ist der Wald neben den Mooren und Ozeanen unsere wichtigste CO2-Senke. Doch der Wald leidet unter den trockenen, heißen Jahren. Wir müssen selbst aktiv werden, CO2 einsparen und zum Beispiel neue, klimaangepasste Bäume pflanzen. Der erste Schritt ist, sich dessen bewusst zu werden. Und wenn nur ein paar der Schulkinder mit diesem Bewusstsein nach den Wald-Jugendspielen nach Hause gehen, haben wir schon wieder etwas für die Zukunft getan“, sagte Isabel Mackensen-Geis von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Hauptsponsor der Wald-Jugendspiele in Rheinland-Pfalz ist auch in diesem Jahr die Sparda-Bank Südwest eG. Zahlreiche weitere Unternehmen und private Förderer unterstützen durch Zuwendungen die Wald-Jugendspiele an den insgesamt 30 Standorten.

Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.

Vincent Meakins, Sparda-Bank Südwest eG

„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele. Die Sparda-Bank ist auf dieser genossenschaftlichen Idee gegründet worden. Wir freuen uns, dass wir mit den Wald-Jugendspielen die waldbezogene Umweltbildung unterstützen können. Die Sparda-Bank gehört ihren rund 450.000 Mitgliedern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mit der Sparda-Bank-Stiftung und unserem Gewinnsparverein sind wir gerne auch die nächsten Jahre in dieser Gemeinschaft dabei“, so Vincent Meakins von der Sparda-Bank Südwest eG.

Auch künftige Generationen sollen Artenreichtum erleben können

„Der Klimawandel ist längst vor unserer eigenen Haustüre angekommen. Das merken auch die Schülerinnen und Schüler bei den Wald-Jugendspielen. Sie unterhalten sich über negative Auswirkungen der anhaltenden Klimakrise in unseren Wäldern. Unsere Aufgabe als Gesellschaft ist es daher, dafür Sorge zu tragen, dass auch künftige Generationen von den Vorzügen intakter und artenreicher Wälder profitieren können“, betonte Erwin Manz. red

Ressort und Schlagwörter

Rhein-Hunsrück-Zeitung

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