Der Rhein bei Kaub mit Niedrigwasser hat dieser Tage Berühmtheit erlangt. Thorsten Stötzer
Wenn der Rhein wenig Wasser führt, gibt er so manch Verborgenes preis. Historische Chroniken berichten, wie weit der Fluss in extrem trockenen Jahren zurückging. Schon damals machten Menschen am Mittelrhein erstaunliche Entdeckungen.
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Denkwürdiges trug sich Anfang 1845 bei St. Goar zu, weil der Rhein sehr niedriges Wasser führte. Mitte Februar kam ein Fels ans Tageslicht, „auf welchem die Jahreszahl 1704 eingehauen war und der wohl seit dieser Zeit nicht mehr gesehen wurde“. Darüber schrieb Josef Wittmann in seiner „Chronik der niedrigsten Wasserstände des Rheins vom Jahre 70 nach Christus bis 1858“.